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Februar 12
In der Rubrik "Thema des Monats" stellt das Büro für Öffentlichkeitsarbeit aktuelle Forschung an der ÖAW rund um ein Schwerpunktthema vor. Das Thema des Monats Februar 2012 ist Nachhaltigkeit.

Das Institut Österreichisches Biographisches Lexikon und biographische Dokumentation (ÖBL) stellt monatlich eine Persönlichkeit aus seiner biographischen Sammlung vor. Im Februar 2012 steht Hugo Meisl, der Vater des "Wunderteams", im Mittelpunkt.

IWF Graz lasert Weltraumschrott: Der Laserstation Graz des Instituts für Weltraumforschung (IWF) der ÖAW ist es in Kooperation mit dem DLR Stuttgart erstmals in Europa gelungen, die Umlaufbahnen von mehr als 20 verschiedenen Raketenteilen mit Laser zu vermessen. Die erzielte Genauigkeit beträgt einige Meter und entspricht damit der Größe dieser Objekte. Die Entfernungen lagen zwischen etwa 500 km und mehr als 1800 km.

Vielversprechende Sackgasse: Ein Forschungsteam unter der Leitung von Veronika Sexl (Vetmeduni Vienna) und Giulio Superti-Furga (CeMM) untersuchte die Wirkung eines neuen Therapieansatzes gegen eine häufig auftretende Form der Leukämie. Die neuen Medikamente gegen diese Form von Blutkrebs erwiesen sich zwar als wirkungslos, die Forscher gewannen jedoch neue und erstaunliche Erkenntnisse darüber, wie Leukämiezellen ihre Signalnetzwerke verändern. Die Ergebnisse aus der erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Forschungseinrichtungen wurden soeben in der Zeitschrift "Nature Chemical Biology" veröffentlicht.

40 Jahre ÖAW-Institut für Schallforschung: Am 28. Jänner 2012 feiert das Institut für Schallforschung der ÖAW sein 40-jähriges Bestehen. Maßgeblicher Wegbereiter und -begleiter war der langjährige Direktor und Doyen der Psychoakustik in Österreich, Werner Deutsch, der mit 31. Dezember 2011 in den Ruhestand getreten ist. Mit 1. Jänner 2012 hat der Mathematiker und START-Preisträger Peter Balazs interimistisch die Leitung übernommen.

Sami Solanki vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Katlenburg-Lindau, war im Rahmen der Littrow Lectures zu Gast in der ÖAW.

Die Littrow Lectures 2011/2012 widmen sich in fünf Vorträgen aktuellen Forschungsthemen der Astronomie und Astrophysik. Der nächste Vortrag findet am 21. März 2012 statt. Artie Hatzes, Thüringer Landessternwarte Tautenburg & Friedrich Schiller Universität Jena, wird sich dem Thema Exoplaneten widmen.

Quantenphysik macht sicheres Cloud Computing möglich: Quantencomputer mit Quantenkryptographie vereinigen ForscherInnen des Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) an der Universität Wien und des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Sie zeigen in der aktuellen Ausgabe von "Science", dass Quanteneffekte absolut sicheres Cloud Computing ermöglichen. In einem Experiment gelang es, einen Quantencomputer so zu konstruieren, dass alle Ergebnisse der Daten und Rechnungen dem Computer selbst verborgen blieben.

Unter dem Motto "Young Science in der ÖAW" startet der ORF mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ein einjähriges gemeinsames Projekt, im Zuge dessen Gastbeiträge von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der ÖAW auf science.ORF.at erscheinen werden. Im Rahmen dieser Kooperation zwischen der Ö1 Wissenschaftsredaktion und der ÖAW haben sowohl Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den ÖAW-Forschungseinrichtungen, als auch Stipendiatinnen und Stipendiaten der ÖAW-Programme APART und DOC die Möglichkeit, ihre Forschungsaktivitäten selbst vorzustellen.

Ignaz L. Lieben-Preis 2011 an Biochemiker Mihály Kovács: Der Ignaz. L. Lieben Preis 2011 der ÖAW wird an Mihály Kovács für seine außerordentlichen Leistungen auf dem Gebiet der Muskelmotorproteine verliehen. Bei der Preisverleihung am Dienstag, dem 24. Jänner 2012 in der ÖAW werden zwei weitere Preise, der Bader-Preis für Kunstgeschichte und der Bader-Preis für die Geschichte der Naturwissenschaften an Nachwuchswissenschaftler(innen) überreicht.

Großforschungsprojekt zu Leben auf Planeten: Sind wir allein im Universum? Zu dieser Frage hat der österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) einer ForscherInnengruppe der Universitäten Wien und Graz sowie der ÖAW ein bis zu acht Jahre dauerndes und mit rund 600.000 Euro pro Jahr dotiertes astrophysikalisches Großprojekt zugesprochen.

Alpine Urwiesen und Felsfluren europaweit gefährdet: Der Klimawandel verändert großräumig die Gebirgsvegetation. In der ersten paneuropäischen Studie zum Vegetationswandel im Hochgebirge zeigt ein internationales Team unter der Leitung von ForscherInnen der Universität Wien und der ÖAW, dass die Auswirkungen des Klimawandels auf die alpine Vegetation stärker sind als ursprünglich angenommen.

ERC Advanced Grant an Teilchenphysiker Eberhard Widmann: Eberhard Widmann, Direktor des Stefan-Meyer-Instituts für subatomare Physik der ÖAW erhält einen Advanced Investigator Grant des Europäischen Forschungsrats ERC (European Research Council). Sein Projekt "Hyperfine Structure of Antihydrogen HBAR-HFS" wird mit rund 2,6 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert.

"Quantensprung" Peking - Wien: Die Chinesische (CAS) und die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) haben am 9. Dezember 2011 einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um gemeinsam Experimente zur Quantenphysik im Weltall durchzuführen und die dafür notwendigen Technologien und Infrastruktur zu entwickeln. CAS-Präsident Chunli Bai und ÖAW-Präsident Helmut Denk wohnten der Unterzeichnung bei, die die zuständigen Institutsdirektoren, die beiden Quantenphysiker Jian-Wei Pan aus China und Anton Zeilinger vom ÖAW- Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) vornahmen.
Foto Henning
Im Rahmen der Littrow Lectures der ÖAW beleuchtete Thomas Henning vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg wie aus protoplanetaren Scheiben extrasolare Planetensysteme entstehen. Der Vortrag zum Anhören und Anschauen.

Die zehnte Ausgabe von "Thema. Das Forschungsmagazin der ÖAW" widmet sich den Themen: Altern als Chance, Linguistik, Seen und Lacken sowie Angewandte Mathematik. Im Kommentar "Zur Sache" stellt Bernhard Plunger, Leiter Forschungsservice und Internationale Beziehungen, den Evaluierungsprozess an der ÖAW vor, der eine nachhaltige Qualitätssicherung gewährleistet.

Die ORF-Reihe alpha-Academy entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, dem FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Bisherige Sendungen als Videos on Demand.


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Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581/1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581/1227
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Last update: 2012/02/07
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